deine unverpackt Story

Einkauf im Büggel

Wie klappt das mit dem unverpackt Einkaufen auf Dauer?
Wie schafft Mensch die Umstellung auf einen nachhaltigen, möglichst unverpackten Einkauf?
Wieviel Prozent deines Wocheneinkaufs erledigst du im Unverpackt Laden?

Viele kaufen nur einige wenige Artikel bei uns wie das Lieblingsmüsli, die geschälten Hanfsamen oder die gefriergetrockneten Himbeeren. Einige Kunden hingegen kaufen einen grossen Teil ihrer Vorräte bei uns. Egal wie du dich entscheidest, jeder kleine Schritt etwas Müll zu vermeiden ist richtig und wichtig.
Aber wie schafft man das überhaupt, wie organisiert man sich ….?
Wir wollen euch hier ein paar Unverpackt-Stories unserer Kunden erzählen, als Anekdote, zur Aufklärung, als Vorbild.
Eine allgemeine kurze Erklärung findest du hier auf unserer Homepage.


Patricias Story

BÜGGEL bergisch unverpackt, unverpackt einkaufen
BÜGGEL bergisch unverpackt, unverpackt einkaufen
BÜGGEL bergisch unverpackt, unverpackt einkaufen
BÜGGEL bergisch unverpackt, unverpackt einkaufen

Lieber Büggel,
ganz herzlichen Glückwunsch zum zweiten Geburtstag!! Mögen noch viele weitere folgen!
Ich muss gestehen, bei mir hat es etwas länger gedauert, bis ich Dich und das unverpackte Einkaufen für mich entdeckt habe – dabei fand ich das Konzept ja schon lange toll, aber irgendwie musste ich erst mal meine Organisation beim Einkaufen umstellen, sowohl im Kopf als auch in der Logistik.
Und was soll ich sagen: ich ärgere mich, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe.
Was mir zuerst etwas umständlich erschien ist so viel entspannter als ein Einkauf im Supermarkt!
Ich liebe es, mich mit meinen diversen Gläsern, Dosen, Schachteln und Beuteln aufs Rad zu schwingen; mich nicht zwischen zehn gleichen Produkten entscheiden zu müssen; zu wissen, dass ich mich darauf verlassen kann wirklich gute, faire, regionale Bio-Waren zu kaufen – und so lecker!; mit den Schaufeln und Zangen zu hantieren wie in meinem heiß geliebten Kaufladenspiel aus Kindertagen; mit netten Leuten ins Gespräch zu kommen z.B. über die Verwendung von Flosamenschalen oder Hartweizengries, die ich bis dahin noch nie benutzt habe; beim Reinkommen mit Namen begrüßt zu werden; immer kompetente Beratung von diesem unglaublich netten Team zu erhalten, wenn ich mal wieder was Neues ausprobieren möchte und nicht recht weiß wie (Zahnputztabletten zerkaut man besser mit den Schneide- statt mit den Backenzähnen, ein sehr guter Tipp!)…und das alles ohne diese fürchterliche Hektik spätestens an der Kasse, die mich im Supermarkt jedes Mal stresst!
So habe ich ziemlich schnell eine Menge Verpackungsmüll reduziert – sogar der unvermeidliche Kassenzettel dient wieder als Notizzettel für den nächsten Besuch im Büggel.
Und obwohl ich jetzt seit einem dreiviertel Jahr jede Woche da bin, entdecke ich immer wieder neues.
Natürlich gibt es auch bei uns noch Sachen, die wir im Supermarkt kaufen, aber der Korb wird längst nicht mehr so voll.

Die anfängliche Befürchtung, dass ich jetzt deutlich mehr Geld ausgebe hat sich nicht bewahrheitet. Es gibt wie überall günstige und eben auch teurere Produkte, aber wenn ich einen Großeinkauf quer durch meine Vorrats-, Putz- und Badschränke mache, komme ich am Ende immer mit einer vernünftigen Gesamtsumme hin, zumal ich mich jedes Mal wieder freue, dass ich als Mitglied den Stammkundenpreis zahle.
Seit dem wird bei uns zuhause auch viel bewusster gegessen und nichts mehr verschwendet.

Also, bis die Tage, ich freue mich schon wieder auf’s nächste Mal!

PS: Bitte, bitte nehmt nie diese super leckeren Chips und Wine-Gummis aus dem Sortiment…und auch nicht die Datteln, die leckeren Eier von wirklich glücklichen Hühnern, die Nudeln, Öle, Linsen, meinen unverzichtbaren Start-in-den-Tag-Fenchel-Anis-Kümmel-Tee und und und…

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